Ich gehöre zu den Spielern, die das Spiel wegen eines Bugs nicht beenden konnten.
Also hier 2 Tipps, wie ihr es vielleicht schafft:
- Ich konnte eine Nahansicht nicht ein zweites Mal öffnen und so das benötigte Erz nicht nehmen. Mein Tipp: gut schauen, was alles aufgenommen werden kann.
- Genau überprüfen, ob ihr alles erledigt habt, bevor ihr einen neuen Schauplatz betretet. Manche Spieler konnten nicht mehr in einen Bereich zurück, indem noch nicht alle möglichen Aktionen erledigt waren.
Auch wenn ihr euch an die Tipps haltet, das Spiel ist in keinster Weise besonders empfehlenswert, ich war fast froh, dass ich nicht weiterspielen konnte
Diesmal finden wir unseren Friedhof in den Tiefen unter der Stadt. Nichts ahnend fahren wir die Rolltreppe zur U-Bahn hinab und befinden uns nicht etwa am Bahnsteig sondern auf einer U-Bahnbaustelle vor vielen Jahren . In einem Stollen finden wir den Friedhof und ein Geist bittet uns um unsere Hilfe. Wie könnten wir da schon nein sagen?
Schon in der Probezeit war mir klar, dass dieses Spiel etwas wirklich Besonderes ist. Auch wenn wir schon alte Routiniers beim Zeitreisen sind, hier wird das Thema ganz neu aufbereitet. Wir werden 3x gebeten bereits Verblichenen zu helfen und stehen jedes Mal vor dem Problem, dass zwei oder mehr Personen zur exakt gleichen Zeit an verschieden Orten zu retten sind. Um dieses zu bewältigen, gehen wir einen gefährlichen Deal mit dem Tod ein.
Gleich zu Anfang wird etwas Neues eingeführt, wenn wir im individuellen Modus eine kürzere Ladezeit für Tipps auswählen, verlängert sich die Wartezeit beim Lösen. Ich habe mich für eine kürzere Ladezeit beim Tipp entschieden, ich brauche ihn zwar selten, aber wenn ich einmal hänge, dann richtig.
Viele neue Ideen gibt es bei den Wimmelbildern, die immer auch eine Geschichte erzählen. Einige haben es wirklich in sich, so zum Beispiel gibt es eines in der wir je zwei Gegenstände passend zu Helden aus Theaterstücken (Don Quichotte, Alice im Wunderland…) finden müssen und das ist alles andere als einfach. Als alter Wimmelbildfan freut mich das Besonders.
Wirklich ausgezeichnet sind diesmal die Minigames, teilweise echt zum Haare raufen, aber trotzdem nicht frustrierend. Auch hier finden wir viele neue Ideen und jedes einzelne hat mir Spaß gemacht. Keine Angst, es gibt auch leichtere.
Zur Grafik muss man beim Entwickler ERS nicht mehr viel sagen, ist ja immer top. Die Szene mit der Rolltreppe gleich zu Beginn hat mir besonders gefallen und mich an die Metrostationen in Moskau erinnert.
Leider ist die Karte nicht sehr akkurat, sie zeigt alle Szenen in denen etwas gemacht werden kann und in denen wir irgendwann einmal etwas machen werden, aber noch nicht können. Das ist aber das einzige Manko, dass ich gefunden habe.
FAZIT: Die Uhr des Schicksals ist ein wirklich großartiges Spiel, vollgepackt mit ausgezeichneten neuen Ideen. Ich kann es ohne Wenn und Aber empfehlen und gebe voller Überzeugung 5 Sterne
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Overall rating
5/ 5
Da Enigmatis: Die Nebel von Ravenwood heute in Aktion ist,
möchte ich Euch dieses Spiel wirklich ans Herz legen.
Erstens hat es eine tolle Story, die noch dazu großartig erzählt wird.
Wir sind Detectives auf dem Weg unseren Erzfeind aufzuspüren, als ein Wohnwagen vor unseren Augen von einem riesigen Raben angegriffen wird. Wir finden ein verängstigtes Mädchen, das aber kurz darauf, wie schon ihre Eltern, von besagtem Raben entführt wird.Wir folgen der Spur in einen Nationalpark. In den Tiefen einer Höhle entdecken wir ein Verlies, indem ein Mann sein Dasein fristet. Wir gehen einen Deal, Quid-Pro-Quo, mit ihm ein. Für jedes Schloss, das wir für seine Türe finden, gibt es neue Informationen.
Das Spiel ist spannend, die Wimmelbilder und Minigames haben mir ausgesprochen gut gefallen. Die Grafik ist großartig und die Standardversion ist sowohl von der Geschichte, als auch von der Länge her ausreichend. Besonders gefallen hat mir die Karte, sie zeigt nicht die Orte sondern Bereiche, wo etwas zu tun ist, an, also etwas mehr Herausforderung als sonst!
FAZIT: Das Spiel ist eines der besten 2013/2014 und ist auch noch 2016 modern und mit viel Spaß zu spielen!
Wieder einmal fabrizieren wir einen Kapitalunfall, sogar eine Böschung rumpeln wir im Auto hinunter. Diesmal haben wir aber sogar unser Gedächtnis verloren und sind natürlich einigermaßen erstaunt, als uns gleich die Polizei hopp nimmt. Am Revier erfahren wir, warum wir die Verdächtige Nummer 1 sind, unser letzter Interviewpartner, der ausgesprochen berühmte Pferdezüchter Calvin Reedley, erkrankte ausgerechnet nach unserem Besuch schwer und seine Tochter belastet uns.
Eipix lässt es in diesem letzten Teil der Serie grafisch wieder einmal so richtig krachen. Tolle Szenen wohin man sieht, mir sind sie teilweise etwas zu überladen und bunt, aber das ist Geschmackssache.
Krachen lässt es Eipix auch bei den Ungereimtheiten. Gezählte 4 Mal durfte die Heldin (Journalistin) nicht in maximal ellbogentiefes Wasser greifen, für jemanden der sich sonst jeder Gefahr stellt, ziemlich zimperlich. Der Kommissar, ein alter Hase, lässt uns allein in seinem Büro um besser in seinem Schreibtisch herumschnüffeln zu können und sein Kollege ist auch nicht besser. Kaum beim Pferdezüchter angekommen, ruiniere ich sein Auto um in den Kofferraum zu kommen. Und nicht einmal auf die Bitte hin, die Privatsphäre zu respektieren, halten wir uns zurück. Wir reparieren außerdem Bremsschläuche mit einem Karabiner (???) An einem Gartenhäuschen finden wir einen Fleischklopfer obwohl wir 2 Minuten davor noch in einer Küche waren. Etc…etc…etc….
Miss Dunn (die Journalistin) selbst fragt sich: „Ist denn hier alles kaputt?“ und ich kann es ihr nachempfinden. Kaum etwas funktioniert, alles muss repariert werden, nur um Eigenartiges zu bekommen, z.B. repariere ich ein Radio um Werkzeug zu bekommen, das Radio hätte ich auch ganz einfach aufbrechen können. Ansonsten gibt es viel zu finden und einzusetzen, zu viel für mich.
Die Wimmelbilder sind schön und einfach, wir suchen Fragmente, nach Wortlisten und Umrissen oder 2 Bilder ergeben einen Begriff. Die Minigames sind im Großen und Ganzen schön gemacht und auch ziemlich einfach, außer 3 die wirklich herausfordern.
Mein Lieblingsteil aus der Serie ist „Die Kunst der Verführung“, hauptsächlich weil es in Österreich spielt. Dieser hier hat mir am wenigsten von allen gefallen. Ich hoffe, dass es bald eine neue wirklich gute Serie als Nachfolger geben wird.
Ich habe in diversen Spielen schon ganze Steinbrücken herumgetragen oder meine eigenen Glasschuhe gegossen oder mindestens 30 minutenlang ein brennendes Streichholz bei mir gehabt, alles ohne Murren, aber die eipix’sche Unlogik ist sogar mir zu viel. 2 Sterne
... jedes Mal wenn es ein bisschen brenzlig wird, wird sie aus ihrem beschaulichen Leben gesogen, diesmal durch einen Spiegel, und mitten in einem Abenteuer in den Lost Lands wieder ausgespuckt.
Diesmal sind die Dämonen los, um ehrlich zu sein ist es nur einer bei unserer Ankunft, nämlich eine Harpyie, die anderen drei befreien wir unabsichtlich bei dem Versuch, den erste Störenfried zu erwischen. Einst wurden die vier Dämonen mit verfluchtem Gold zu Stein verwandelt und nachdem sie nun wieder die Lost Lands unsicher machen, ist es unsere Aufgabe sie erneut zu versteinern.
Gleich zu Beginn müssen wir Fiora, ein etwa 10jähriges altkluges, nerviges Mädchen aus einem Brunnen retten. Als Dank dafür begleitet sie uns über weite Strecken des Spieles und gibt uns Informationen und Tipps mit ihrer hohen piepsigen Stimme, darauf hätte ich auch gut und gerne verzichten können. Ihr Großvater ist unser alter Freund Maroon, der mittlerweile zum Oberdruiden aufgestiegen ist.
Lost Lands ist die Tour de France unter den WBS, unglaublich lang (ich schätze um die sechs Stunden ohne Bonuskapitel), sensationelle Aussicht, sehr arbeitsintensiv und es ist schön durchs Ziel zu radeln. Die Geschichte ist komplex und der Entwickler Five-bn versteht es sie sinnvoll, logisch und spannend zu erzählen.
Die Grafik ist traumhaft, es gibt so viele Orte und jeder hat sein eigenes Flair. Von einer tiefverschneiten Winterlandschaft (schon das allein ist ein Grund, das Spiel zu kaufen, bei der heurigen Wetterlage), über ein idyllisches grünes Fleckchen an einem fröhlich plätschernden Bach, bis zu einer brütend heißen Ebene über einem brodelnden Lavasee, ist alles dabei.
Gegen Ende wird es zwar ein bisschen „schlüssellastig“, aber sonst beschränken sich die Aktionen bei Weitem nicht auf das Öffnen von Türen, Kästchen, etc…, sondern sind abwechslungs- und einfallsreich, es macht einfach Spaß zu spielen. Es gibt auch ein paar Schmankerl wie den Raum, den wir drehen müssen um in alle anderen Räume kommen zu können.
Gelesen wird sehr viel: Die Bewohner reden wie ein Wasserfall in diesem Spiel, wir finden haufenweise Notizen und wir sammeln (auch in der Standardedition) 28 Manuskripte, die sehr umfangreich die relevante Geschichte der Lost Lands erzählen. Alles kann auch später im Tagebuch nachgeschlagen werden. Oft gibt es dabei wichtige Hinweise, wer nicht liest, wird wahrscheinlich ein bisserl blind durch die Gegend tappen.
Ich liebe die Wimmelbilder in Lost Lands, obwohl es nur eine Art davon gibt. Wir bekommen Umrisse, wenn wir einen Gegenstand finden, wird er in der Inventarleiste abgelegt und bei Bedarf wieder verwendet, manche finden wir erst, wenn wir andere benutzt haben. So brauen wir Tinkturen, basteln nützliche Gegenstände oder finden einen solchen. Jedes Wimmelbild ist somit eine sinnvolle Aufgabe, passt wunderbar in die Handlung und hat einen guten Schwierigkeitsgrad.
Über die Minigames gibt es nicht viel zu sagen, es gibt enorm viele, die auch gut in den Ablauf passen, aber kennen gelernt haben wir sie alle schon, von sehr leicht bis sehr schwer ist alles dabei. Da es so viele sind, ist auch ziemlich alles vertreten, wir setzen zusammen, verschieben, rotieren, …. was das Zeug hält. Wirklich in Begeisterung versetzt haben sie mich nicht, aber die meisten haben mir Spaß gemacht und viele waren nicht einfach zu lösen.
Unser bester Freund in diesem Spiel ist nicht Fiora (die Nervensäge) sondern die Karte. Für mich ist es eine der besten überhaupt. Sie hat mehrere Seiten (notwendig wegen der Fülle der Orte), jede hat einen Karteireiter auf dem wir schon erkennen können, wo etwas zu tun ist. Die Karte selber ist sehr übersichtlich, allerdings wird alles angezeigt, auch wenn wir nur vergessen haben eine Notiz zu lesen. Obwohl ich normalerweise lieber selber wandere und die Karte nur verwende, wenn ich gar nicht mehr weiß wohin, habe ich sie hier sehr inflationär eingesetzt und das ist auch notwendig.
Positiv aufgefallen ist mir außerdem noch: -nützliche Gegenstände bleiben im Inventar bis wir sie wirklich nicht mehr brauchen, -wir schnüffeln nicht ungefragt in fremden Eigentum herum, sondern werden von den Besitzern herumgeführt und sogar eingewiesen, -die großartigen Filmsequenzen, -die Anlehnung an die Figuren aus Herr der Ringe und an Mittelerde (bin ein riesiger Fan der Bücher), -einmal abgeschlossen, kann man das Spiel von vorne beginnen ohne ein neues Profil anlegen zu müssen. Nicht so positiv fand ich: -Dass ich, trotz meiner Zauberhandschuhe das verzauberte Gold nicht gleich einsammeln durfte und dadurch am Ende noch einmal durch alle Szenen hecheln musste, -Wenn ich zwischendurch ein Minispiel verlassen habe, ich noch einmal von vorne beginnen musste, -dass ich bei manchen Nahansichten oder Gegenständen, die ich mehrfach anklickte auch mehrfach die Information schriftlich und mündlich bekam.
FAZIT: Lost Lands: Der goldenen Fluch ist ein überdurchschnittlich intelligentes Spiel auf hohem Niveau, es fordert heraus ohne zu frustrieren und hat mich, wie auch schon die Vorgänger, begeistert ***** 5 Sterne*****
… da lebte in einem weitentfernten, glücklichen Königreich ein Prinz, Siegfried war sein holder Name. Als er eines Tages im Park spazieren ging, begegnete ihm die schöne Gärtnerin, ein anmutiges Mägdelein, einst wurde sie auf den schönen Namen Odette getauft. Sie hatten sich schon bald so lieb, dass sie den Tag ihrer Hochzeit festlegten. Aber der böse Zauberer Rothbart hatte andere Pläne.
Ein richtig schönes Märchen hätte es werden können, zum Beispiel finde ich die Idee aus der Perspektive zweier Personen zu spielen toll und noch mehr wirklich gute Ideen finden wir in diesem WBS, leider wurde keine ausgereizt.
Die Grafik ist zwar teilweise sehr bunt und kitschig, aber immer situationsgerecht. So ist am Anfang, als alles noch gut ist, die Stimmung frühlingshaft. Ab dem Zeitpunkt, als Rothbart die Macht übernimmt, hört man schicksalsschweres Donnergrollen und es ist nicht mehr alles so bunt. Die Geräusche sind allerdings hin und wieder eigenartig und nicht passend, so klingt etwa ein Gegenstand den wir aus Honig ziehen für mich, als würden wir Rinde von einem Stück Holz abziehen.
Die Minigames haben mir am wenigsten gefallen, viel zu viele sind mit Glück und Geduld zu schaffen, so müssen wir zum Beispiel etliche Male die richtige Reihenfolge herausfinden. Ein paar der besseren Minigames hätte man ruhig ein, zwei Stufen schwerer machen können. Auch sonst gibt es nichts Neues und ich kann mich an kein einziges erinnern, dass mich wirklich gefesselt hätte.
Am besten an diesem Spiel haben mir die Wimmelbilder gefallen. Die meisten sind Listen, eines erinnerte mich an die Teilesucherei bei Dark Parables, außerdem gibt es 2 oder 3, bei denen wir einen gefunden Gegenstand einsetzen müssen um den nächsten zu bekommen.
Die Handlung des Spieles wird hauptsächlich durch "finden und einsetzen" vorangetrieben, das ist mir persönlich zu wenig. Sowohl Held als auch Heldin haben je einen Gegner (Zauberer Rothbart und sein ihm nacheiferndes Töchterchen) zu erledigen. Das geht aber in beiden Fällen leider viel zu unspektakulär.
FAZIT: Zusammenfassen kann man den Spielverlauf recht schnell: Minigames aus der Mottenkiste, schöne Wimmelbilder und viel zu oft „Nehmen und Einsetzen“. Ich wünsche mir für das nächste Dark Romance ein WBS, das die wunderbare Idee der zwei Perspektiven wirklich eindrucksvoll umsetzt.
Was tut eine Hexe, wenn sie heiraten will? Natürlich einen Prinzen in ein Fröschlein verwandeln und mit dem befreienden Kuss die Hochzeit erzwingen! Sollte der Frosch nicht wollen, kein Problem, verzaubert sie eben den nächsten Prinzen.
Wir belauschen die Hexe, wie sie gerade neue Pläne schmiedet, werden prompt dabei ertappt und in einen Käfig gesperrt. Wie gut, dass sich die Hexe gerade in einem Schönheitssalon sanieren lässt, das gibt uns nicht nur die Zeit zu entkommen, sondern 2 Frösche zu der jeweiligen Prinzesssin zu bringen und sie so von dem Zauber zu erlösen.
Es ist einfach das süßeste Spiel, das ich kenne. Die Grafik ist comichaft, wie auch die Charaktere, trotzdem grandios. Alle Tiere, die uns begegnen sind besonders, das schlafende Schwein, die ebenfalls schlafenden Schafe, der Hund der Prinzessin, ja der schläft auch. Ziemlich am Anfang sperren wir einen Feuersalamander in einen Käfig, der macht ein so trauriges Gesicht, am liebsten hätte ich ihn wieder frei gelassen. Aber am meisten haben es mir die Frösche, die wir natürlich mit Eure Majestät ansprechen, angetan, allein die Mimik ist zum Niederknien oder wenn sie vor uns herhüpfen…. Außerdem arbeiten wir sehr gut mit den Fröschen zusammen und teilen uns so manche Aufgabe.
Auch alle Notizen die wir finden, sind großartig, sehr humorvoll, es ist fast Pflicht sie zu lesen. Besonders gut ist das Tagebuch der Hexe, das wir nach und nach zu lesen bekommen. Ich kenne auch wenige Spiele in denen ich mit so viel Vergnügen die Filmsequenzen angesehen habe. Auch die kleinen Einspieler, die wir sehen, wenn wir unsere Auszeichnungen anklicken sind entzückend.
Die Minigames haben mir auch gefallen, einige sind uns bekannt, andere neu, alle sind mit Verstand zu lösen. Viele die wir schon kennen, sind „renoviert“ worden, also spannender und auch etwas schwieriger als gewohnt. Alle, aber auch wirklich alle sind ausgezeichnet in die Geschichte integriert.
Ich bin mir nicht sicher, ob man das Wimmelbilder nennen kann, aber einige Male müssen wir 2 Teile pro Gegenstand finden und dann diesen in das Bild einfügen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung. Das Inventar ist oben, wenn wir aus einer Nahansicht heraus wollen, gilt es einen Pfeil zu drücken, in vielen Szenen können wir nach links, rechts, oben und unten. Man kommt aber recht schnell damit zurecht.
FAZIT: Diese Mischung aus Froschkönig, Dornröschen und Schneewittchen ist einfach genial und gehört zu meinen Lieblingsspielen. Es passt einfach alles, die Story, die Grafik, der Humor, die Geräusche, die Minigames, was wir tun und wie wir es tun müssen, … 5 Sterne !
Ich besitze alle Dark Dimensions Spiele, leider hat mir das letzte „Wo alles begann“ schon nicht mehr so gut gefallen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich nicht mehr ganz so enthusiastisch an diese Fortsetzung herangegangen bin.
Gleich zu Beginn passiert…1x dürft ihr raten…richtig…ein Unfall, diesmal sogar mit einem Bus. Als wir im Krankenhaus erwachen, liegt da nicht nur eine bewusstlose Krankenschwester herum, sondern auch unser Rucksäckchen mit einem Schraubenzieher darin, welche Frau hat denn keinen dabei? Übrigens in der zweiten Handtasche, die wir selbstverständlich ungefragt durchstöbern, finden wir eine Gartenschere, auch ganz normal für eine Damenhandtasche. Natürlich ist das Krankenzimmer versperrt und auch das Krankenhaus. Wie erwartet bekommen wir von einem unbekannten Arzt sofort eine magische Laterne zugeworfen und zuvor hat der böse Schatten praktischerweise den dazu gehörenden Kristall fallen gelassen.
Schon in den ersten paar Minuten erscheint die Handlung bei den Haaren herbeigezogen, ich bin mir sicher, dass sogar die Wimmelbildspieler, für die Logik nicht das Um und Auf ist, hier die Stirn kraus ziehen oder zumindest milde lächeln werden. Die ganze Handlung erscheint überhaupt etwas zusammengewürfelt, als hätte jemand alles was jemals in einem WBS funktioniert hat, in einen Topf geworfen und kräftig umgerührt.
Die Wimmelbilder sind sehr schön gemacht, aber so einfach, wirklich schade. Man muss schon beide Augen zumachen um etwas nicht zu finden.
Jedesmal, wenn wir unsere magische Laterne verwenden wollen, müssen wir aufs Neue ein paar verdrehte Schnüre auseinanderwursteln. Auch sonst sind die Minigames weder neu noch schwer, ein paar Klicks, dann ist es schon wieder vorbei.
FAZIT: Dieses Spiel ist Durchschnitt gemessen an den bereits erschienen Spielen des letzten Halbjahres. Seht selbst ob es für Euch eher oberer oder unterer Durchschnitt ist. Ich auf jeden Fall kann dieses Spiel nicht empfehlen.
Nun noch in eigener Sache: Liebe MAJA, vielen Dank für deine tollen Tipps, du hast mir sehr geholfen und ich mag auch deine FB-Seite sehr :-))) FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!!!!!
Diesmal finden wir unseren Friedhof in den Tiefen unter der Stadt. Nichts ahnend fahren wir die Rolltreppe zur U-Bahn hinab und befinden uns nicht etwa am Bahnsteig sondern auf einer U-Bahnbaustelle in einer frühren Zeit. In einem Stollen finden wir den Friedhof und ein Geist bittet uns um unsere Hilfe. Wie könnten wir da schon nein sagen?
Schon in der Probezeit war mir klar, dass dieses Spiel etwas wirklich Besonderes ist. Auch wenn wir schon alte Routiniers beim Zeitreisen sind, hier wird das Thema ganz neu aufbereitet. Wir werden 3x gebeten bereits Verblichenen zu helfen und stehen jedes Mal vor dem Problem, dass zwei oder mehr Personen zur exakt gleichen Zeit an verschieden Orten zu retten sind. Um dieses zu bewältigen, gehen wir einen gefährlichen Deal mit dem Tod ein.
Gleich zu Anfang wird etwas Neues eingeführt, wenn wir im individuellen Modus eine kürzere Ladezeit für Tipps auswählen, verlängert sich die Wartezeit beim Lösen. Ich habe mich für eine kürzere Ladezeit beim Tipp entschieden, ich brauche ihn zwar selten, aber wenn ich einmal hänge, dann richtig.
Viele neue Ideen gibt es bei den Wimmelbildern, die immer auch eine Geschichte erzählen. Einige haben es wirklich in sich, so zum Beispiel gibt es eines in der wir je zwei Gegenstände passend zu Helden aus Theaterstücken (Don Quichotte, Alice im Wunderland…) finden müssen und das ist alles andere als einfach. Als alter Wimmelbildfan freut mich das Besonders.
Wirklich ausgezeichnet sind diesmal die Minigames, teilweise echt zum Haare raufen, aber trotzdem nicht frustrierend. Auch hier finden wir viele neue Ideen und jedes einzelne hat mir Spaß gemacht. Keine Angst, es gibt auch leichte, zum Beispiel in einem Fluss 5 Frösche finden, etwas verwundert hat mich allerdings, dass die Steine schwimmen konnten.
Zur Grafik muss man beim Entwickler ERS nicht mehr viel sagen, ist ja immer top. Die Szene mit der Rolltreppe gleich zu Beginn hat mir besonders gefallen und mich an die Metrostationen in Moskau erinnert.
Während des Spieles sammeln wir in jeder Szene Totenköpfe in verschieden Farben, mit diesen zahlen wir Grabsteine, Statuen, Kerzen und Gedenktafeln um Grabmäler aufstellen zu können. Auf jedem fertiggestellten können wir die Lebensgeschichte einer geretteten Person nachlesen. Das finde ich echt gut, normalerweise wissen wir ja nicht wirklich, wie es weitergeht, nachdem wir jemanden gerettet haben und die Geschichten sind teilweise sogar zum Schmunzeln.
Leider ist die Karte nicht sehr akkurat, sie zeigt alle Szenen in denen etwas gemacht werden kann und in denen wir irgendwann einmal etwas machen werden, aber noch nicht können. Das ist aber das einzige Manko, dass ich gefunden habe.
FAZIT: Die Uhr des Schicksals ist ein wirklich großartiges Spiel, vollgepackt mit ausgezeichneten neuen Ideen. Ich kann es ohne Wenn und Aber empfehlen und gebe voller Überzeugung 5 Sterne
Mein allererstes WBS war Ravenhearst, wie oft ich es durchgespielt habe, weiß nicht einmal ich selbst. Und dann kam Rückkehr nach Ravenhearst, wahrscheinlich habe ich in diesem Spiel das erste Mal überhaupt in meinem WBS-Dasein einen Ziegelstein durch ein Fenster geworfen (Ach…Nostalgie!!!). Seitdem bin ich nicht nur Ravenhearst- sondern auch eingefleischter MCF-Fan.
Richtig aufgeregt war ich, als mir die Ehre Betatesterin für Key to Ravenhearst zu sein zu Teil wurde. Zuerst überwog die Wiedersehensfreude: Der Leuchtturm, die Steinbrücke, die Schaukel, die ich schon in Flucht aus Ravenhearst gebraucht habe, ja die Seilbahn ist auch noch da und schau, das Fenster, durch das der Ziegelstein flog…
Leider war das nur Schein, in Wirklichkeit ist es nur ein weiteres Eipixspiel: Wunderschöne Grafik, tolle Atmosphäre, fantastisch gestaltete Minigames und Wimmelbilder (diesmal teilweise zu dunkel), aber fast alles viel zu einfach, keine einzige wirklich harte Nuss dabei, nichts wirklich Innovatives, wie sonst üblich bei Spielen der Ravenhearstserie (außer der Enigma-Box, die mich aber auch nicht wirklich vom Hocker reißt), da hilft es auch nicht, dass die Länge für ein Eipixspiel überdurchschnittlich lang ist, nicht aber für eines der MCF-Reihe. Handlung und Ablauf sind wirr und auch unlogisch. Hilfreich wäre auch gewesen, wenn die Entwickler sich einen Stammbaum und die Familienverhältnisse der Familie Dalimar angesehen hätten, es gibt da einige grobe Schnitzer und Ungereimtheiten….
Es gibt kein Tagebuch mehr, dabei hat ja Elephant Games bei Fate’s Carnival vorgemacht, wie es wirklich geht. Noch mehr vermisse ich den herrlich schwarzen Humor, die kranke verstörende Handlung, die wunderbare Filmmusik/Geräuschkulisse und nicht zuletzt Charles Nathaniel Dalimar (Schauspieler Dennis Kleinsmith) aus den ersten 3 Folgen.
War letztes Jahr MCF Die Druiden von Dire Grove (Elephant Games) zwar kein typisches MCF mehr aber dafür ein wirklich sehr schönes Spiel, so ist Key to Ravenhearst über weite Strecken frustrierend und enttäuschend, kurz gesagt, wie viele andere Serien zuvor wurde nun auch MCF GE-EIPIX-T!
Warum ich es doch gekauft habe? Weil…..ÜBERRASCHUNG….es gibt bald eine Fortsetzung, die auf diesem Teil aufbaut und die ich schon auf Englisch probegespielt habe. Es scheint als habe sich Eipix dabei endlich wieder so richtig ins Zeug gelegt und deswegen gibt es für Key to Ravenhearst versöhnliche 3 Sterne (bewertet als Eipix- und nicht als MCF-Spiel) Was allerdings offen bleibt: sind 2 Teile in einem Monat wirklich notwendig oder ist es nur geschickte Geldmacherei und hätte man die etwas dünne Story nicht in einen Teil packen können?
PS: Wer mit der Dalimar‘schen Familienchronik überfordert ist, findet auf der Englischen BFG-Seite unter „Community“ Spieleforen, da gibt es unter Mystery Case Files: Ravenhearst Unlocked (noch nicht auf Deutsch erschienen) einen Chat der „The Twins?“ heißt und vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringt. Wer nicht unbedingt wegen des besseren Verständnisses die alten Ravenhearsts noch einmal durchspielen will - empfehle aber jedem alle zumindest einmal gespielt zu haben - findet auf wikipedia Zusammenfassungen auf Englisch.